Gasherbrum I & II (8080 m & 8034 m)

Die beiden Gasherbrum-Gipfel sind das derzeit aktuelle Ziel von Helga & Jürgen!

Am 08. Juni ging es los, mit einiger Verspätung sind die beiden in Islamabad wohlbehalten angekommen.


Jürgen wird -so die Technik will- immer wieder per Mail berichten und ab und zu ein Bildchen schicken. Alle die gerne schmökern finden unten ein paar Texte und Bilder vergangener Unternehmungen.


12. Juni 2013

Nach einer anstrengenden Marathonfahrt (18 Stunden!), die immer wieder durch Erdrutsche verzögert wird, ist die Gruppe endlich (um 4:40 am Morgen) in Skardu eingetroffen.

14. Juni 2013

Weiter geht es per Jeep nach Askole. Bereits nach 2 Stunden, um 7 Uhr, wird die Gruppe von einem ersten Erdrutsch aufgehalten. Auf diese Art geht es weiter bis zum Ziel, das gegen 13 Uhr erreicht wird.

15. Juni 2013

Gegen 06:30 Uhr geht es, nunmehr zu Fuß, weiter, das Tal des Brado Rivers hinauf. Der Weg entlag des Gltescherfusses erfordert einige sportliche Flussdurchquerungen. Kurz nach 15 Uhr ist Camp Johla dann bei strahlendem Sonnenschein erreicht.

16. Juni 2013

Der Weg führt an diesem Tag immer den Fluss an seinem nördlichen Ufer entlang -diesmal jedoch zum Glück ohne Kneippkur- bis zum Camp Paiju, das kurz vor 14 Uhr nach 22km Wegstrecke erreicht wird.

17. Juni 2013

Heute ist ein wohl verdienter Ruhetag an der Reihe! Zum letzten Mal für lange Zeit saftiges Grün bevor es morgen auf den gewaltigen Baltoro-Gletscher geht.

18. Juni 2013

Nach Start bei Regen passt sich das Wetter dem Landschaftsbild an: 30°C und Sonnenschein vor dem grandiosem Panorama der Trango Towers. Um 15:30 Uhr erreicht die Gruppe das Camp Urdokas (4050 m).

19. Juni 2013

Die heutige Mittagspause bietet einen traumhaften Blick auf die Bergriesen Masherbrum und Gasherbrum 4. Gegen 12:30 Uhr ist nach fünfeinhalb Stunden Gehzeit das Camp Gore 2 auf 4300 m erreicht.

20. Juni 2013

Ich stecke kurz vor 9 Uhr im Berufsverkehr mitten in München fest als plötzlich mein Handy klingelt - auf dem Display eine etwas obskure Zahlenfolge. Am anderen Ende der Leitung (und zwar in einer Übertragungsqualität, die schlicht perfekt ist) ein total begeisteter Jürgen: er steht grad mitten am Concordiaplatz, keine Wolke am Himmel und der K2, der Broad Peak, der Gasherbrum 4 und die Chogolisa stehen in strahlendem Sonnenschein vor ihm! Einfach unglaublich! Die Gruppe macht hier gerade Mittagspause und läuft später gegen 15 Uhr bei immer noch perfektem Wetter im Camp Shagrin auf 4700 m ein.

21. Juni 2013

Expeditionsleiter Thomas Lämmle erreicht mit dem HAP (High Altitude Porter) Ali den für das Basislager vorgesehenen Platz auf knapp über 5000m gegen 8 Uhr. Der Rest der Gruppe folgt mit den 82 Trägern und 15 Maultieren im Lauf des Tages. Auch heute ist das Wetter über alle Zweifel erhaben.

22. Juni 2013

Heute ist großer Arbeitstag! Das Basislager, Heimat für die nächsten Wochen, muss aufgebaut werden. Das bedeutet viel Schaufelarbeit, Steine schleppen, Ausrüstung sortieren, das große Gemeinschaftszelt aufbauen,.... und dabei die gewaltige Umgebung bestaunen!

Trauriger Punkt am Rande: Obwohl die Bergregion Pakistans als relativ sichere Ecke gilt, findet am (aus unserer Perspektive) nahegelegenen Nanga Parbat ein Terroranschlag der Taliban statt. Elf Expeditionsteilnehmer werden erschossen, einer schwer verletzt. Es ist das gleiche Basislager, von dem aus auch Helga und Jürgen 2008 den Berg bestiegen haben (siehe unten). Unser Freund Tunç Findik, den wir am Makalu kennen lernten, war ebenfalls im BC, wurde aber mittlerweile unverletzt evakuiert.

23. Juni 2013

Zum ersten Mal wird der Gletscherbruch des South Gasherbrum Glaciers durchquert. Alles geht gut und nun steht ein Depotzelt auf 5550m Höhe! Jürgen meldet sich noch einmal per Mail und erzählt weiterhin von bestem Wetter ("nur ein wenig heiß ist es zur Mittagszeit"), guter Gesundheit und bester Stimmung!

24. Juni 2013

Zum ersten Mal geht's heute ins erste Hochlager! Wegen der großen Hitze unter Tags fällt der Startschuß bereits um 2 Uhr früh. Die 13 km durch das Gletscherlabyrinth sind nach 6 Stunden geschafft und das erste Lagerplatz auf 5920m erreicht!

25. Juni 2013

Der heutige Rasttag wird  zur Fortbildung in Sachen Höhenkrankheit genutzt.

26. Juni 2013

Um 1:30 geht's los ins erste Hochlager - diesmal für 2 Tage um die nötige Akklimatisation voran zu bringen und weiteres Material hoch zu tragen. Um 11 Uhr sind die letzten der 11 Bergsteiger und 3 Träger auf 5920 m angekommen. Das Lager liegt wunderschön zwischen gewaltigen Gletscherspalten am Wandfuß des Gasherbrum 2

27. Juni 2013

Die Route zum zweiten Hochlager wird bis auf eine Höhe von 6300 m mit Fixseilen vorbereitet, was in etwa der Hälfte der Strecke entspricht. Gegen Mittag beginnt es nach einem strahlend schönem Morgen zu schneien.

Der Plan am folgenden Morgen gegen 4 Uhr zurück ins Basislager zurück abzusteigen bleibt vorerst einmal bestehen.

28. Juni 2013

Trotz der 15 cm Neuschnee geht's zurück ins Basislager. Der Weg ist recht beschwerlich und viele kleinere "Spaltenrutscher" gestalten die Strecke durch das unübersichtliche Gewirr aus Eis noch mühsamer.  Einge der völlig durchweichten Schneebrücken müssen auf allen Vieren "überkrochen" werden.

Am Ende sind jedoch alle gegen Mittag gesund und munter im Lager eingelaufen.

29. & 30. Juni 2013

Jetzt folgen erst einmal zwei Ruhetage wegen schlechten Wetters und zur nötigen Erholung. Es schneit immer wieder und die Sicht ist auch eher schlecht. Trotzdem ist die Stimmung gut und das Ziel G2 vor Augen. Voraussichtlich geht es am 02. Juli wieder los zur letzten Akklimatisationsrunde. Der Wunschtermin für einen möglichen Gipfeltag ist der 11. Juli.

Auf Grund des Teroranschlags im Nanga Parbat Basecamp und der daraufhin erfolgten Polizei/Militäraktionen im Bereich des Karakorum-Highways, befinden sich immer noch sehr wenig Bergsteiger im Basislager.

01. Juli 2013

Erneuter Aufstieg ins erste Hochlager mit dem Plan, die Fixseile ins Camp 2 fertig zu verlegen. Der starke Schneefall macht einiges an Spurarbeit nötig, mit dem ganzen Fixseil und dem Material für die nächsten Hochlager kein Zuckerschlecken!

02. Juli 2013

Obwohl der Wetterbericht Besserung voraus sagt, verbannt starker Schneefall alle in die Hochlagerzelte. Da Tags zuvor das Lager erst einmal wieder ausgegraben werden musste, tut die Zwangspause dem geschundenen Rücken auch ein klein wenig gut.

Da es weiter stark schneit wird die Übung des Zeltausschaufelns gleich noch dreimal wiederholt.

03. Juli 2013

Der 40cm Neuschnee zum Trotz werden die Fixseile bis zum zweiten Hochlager auf 6350 m verlegt. Schlechte Eisbedingungen bei 70° Steilheit und recht dubioser Schneeauflage in der "Banane" bis zum Felsturm machen dies extrem schwierig, anstrengend und zeitintensiv. 

Oben endet die Ridge in einem messerscharfen Grat, der nochmal gute 30 m horizontal weg führt. Alles etwas langwierig, aber wunderschön! Helga war schon oben und hatte Depot gemacht (kompl. VE 25), Jürgen ist zum Schluß auch noch bis ganz hoch und hatte das restliche Material in einem schwarzen Sack am Gratende vergraben (6450m).

Am Ende dieses anstrengenden Tages verbringt die Mannschaft noch eine weitere Nacht im ersten Hochlager.

04. Juli 2013

Nachdem es 1200 m Seil fixiert hat, befindet sich das ganze Team nun im zweiten Hochlager. Hier werden die kommenden beiden Nächte verbracht. Einerseits um die Höhenanpassung abzuschließen und andererseits um weitere 350 m Fixseil auf dem Weg zu Camp 3 anzubringen. Bei dem mittlerweile wieder sonnigen und windstillen Wetter ist das sicher keine Strafe. Leider erwartet Helga & Jürgen eine böse Überraschung im Lager 2: der Depotsack mit dem ganzen Essen, dem Kocher, den Gaskartuschen und einer Isomatte hat aus unerklärlichen Gründen den Weg nach unten genommen! Dank der Unterstützung der Kollegen können beide jedoch im Hochlager bleiben. Nur die Nächte gestalten sich für Jürgen recht unbequem - statt der Matte schläft er auf einem Konglomerat aus Rucksack, Seilpuppen und den Daunenklamotten.

05. Juli 2013

Das Team verlegt heute weiter Fixseile bis auf eine Höhe von 6800 m, Helga (wie immer) ganz vorne mit dabei. Jürgen kümmert sich mit ein paar Kollegen um den Nachschub - eine elendige Plackerei in dieser Höhe! Auch hier erschweren immer wieder Aufschwünge von bis zu 75° Steilheit das Vorankommen. Zu den "leichten Achttausendern" gehört der Gasherbrum 2 wahrlich nicht. Das pantastische Panorama bietet jedoch ein dickes Trostpflaster für die Anstrengungen: die Gasherbrum-Gruppe 1 bis 6, die Chogolisa (Hermann Buhl's Schicksalsberg), Baltoro Tengri direkt vor der Nase. Weiter in der Ferne die scharf gezeichneten Gipfel von Masherbrum und Leila Peak. Manche der Wände werden von dickem Riffeleis wie man es aus den Anden kennt, überzogen. Einfach unglaublich schön!

Eine weitere Nacht im zweiten Hochlager beendet diese Akklimatisationsrunde.

06. Juli 2013

Um 03:30 Uhr geht's los die Abseilstrecke hinunter zu Lager 1. Kurze Rast zum Umpacken und schon geht's weiter in Richtung Basislager, leider schon in der prallen Sonne. Die Route durch das wilde Eischaos ist mittlerweile stark ausgeapert und ist entsprechend schwer zu finden. Da sich das Basislager immer mehr füllt, sieht man in diesem Eisbruch zum Teil total verrückte Dinge! In der Mittagshitze aufsteigende, schlecht an die Höhe angepasste Einzelgänger mit superfetten Rucksäcken im Kreuz schleichen da durch ein Labyrinth aus Spalten in Reisebussgröße mit durchlöcherten, zierlichen Restschneebrücken - und das ohne angeseilt zu sein! Wenn da einer mal nicht am Ziel ankommt, dürfte es schwer sein da noch was zu retten.

Nach dem bisher längsten Ausflug am Gasherbrum 2 sind alle wieder gesund und munter im Basislager und erholen sich von den Strapazen. Klaus und Thomas bringen etliche Höhenmeter des Abstiegs auf Skiern hinter sich.

Mittlerweile ist auch Arnold Costner, ein Freund, den wir am Makalu kennen gelernt haben, mit seiner Gruppe im Basislager angekommen.

07. & 08. Juli 2013

Jetzt stehen erst einmal wohlverdiente Rasttage an! Das Wetter weiß nicht so ganz, wohin es will und so wechseln sich Schneefall mit aufgeheiterten Abschnitten ab.

Wenn die Wettergötter und deren Mittelsmann auf Erden, Charly Gabel, wollen, soll es am 09. oder 10. Juli in Richtung Gipfel gehen mit einem möglichen Gipfeltag am 13. oder 14. Juli. Wir werden sehen! Nach üppigen Käsespätzle zu Mittag rührt sich im Augenblick eh grad keiner mehr!

09. Juli 2013

Das Wetter hat sich eher zum Schlechten verändert und so wird es nichts mit den bisherigen Gipfelplänen. Starker Schneefall mit einer 35cm dicken Neuschneedecke im Lager 1 und starker, weiter oben sogar orkanartiger Wind lassen keine andere Option als im Basislager zu bleiben.

Aber es gab auch traurige Nachrichten am heutigen Tag. Das AMICAL-Team am Broad Peak entdeckte an seinem Gipfeltag die Leiche eines Bergsteigers direkt an der Aufstiegsroute. Es handelt sich hierbei um einen der beiden vermissten polnischen Bergsteiger, denen am 4. März die erste Winterbesteigung gelang. Eine weitere Bergsteigerin aus Deutschland kam ebenfalls am benachbarten Broad Peak ums Leben, als sie beim Abstieg aus Lager 3 in einen Gletscherbach stürtzte und davon gerissen wurde.

Sorgen bereiten auch die polnischen Spitzenbergsteiger Kaczka Marcin und Artur Hajzer am Gasherbrum 1. Sie starteten einen Gipfelversuch von Camp 3 aus. Seit dem gibt es keine klare Kommunikation mehr mit den beiden. Das in dieser Höhe sich extrem verschlechternde Wetter macht die Sorgen nur noch größer.

10. Juli 2013

Heute ist es traurige Gewissheit: die polnische Bergsteigerlegende Artur Hajzer verunglückte im sogenannten Japanercouloir tödlich. Sein Kletterpartner Kaczka Marcin stürtzte ebenfalls, konnte sich jedoch abfangen und zurück ins Lager retten. Dort wurde er von einem Rettungsteam unter Leitung von Thomas Lämmle angetroffen.

Das Wetter passt zur allgemeinen Stimmung im Basecamp. Der derzeit geplante Gipfeltag ist nun der 16. Juli. Schau ma moi!

11. Juli 2013

Klaus & Thomas starten zusammen mit drei High Altitude Potern am 10.07. um kurz nach 21 Uhr und erreichen heute morgen um 10:30 das erste Hochlager. 50cm Neuschnee und eine Sichtweite von 10m machen es den fünf Bergsteigern unmöglich den verunglückten Artur Hajzer zu bergen.

12. Juli 2013

Während Thomas und ein High Altitude Porter versuchen das zweite Hochlager zu erreichen, steigt der Rest der Gruppe vom Basislager nach Camp 1 auf. Mittlerweile scheint auch hier wieder die Sonne. Gegen Mittag deponiert Thomas sein Gepäck auf etwa 6150m - es liegt einfach zuviel Neuschnee. Ohne zusätzliche Last spurt er noch weitere 100 Höhenmeter um von hier aus mit Skiern durch den Eisbruch abzufahren.

13. Juli 2013

Klaus & Thomas steigen zusammen mit drei High Altitude Porters bei bestem Wetter nach Camp 2 auf. Das Lager am gleichen Platz wie 2005 aufzustellen erwies sich als gute Entscheidung: alle Zelte sind ok, was man vom 20 Höhenmeter darüber liegenden Lager der schweizer Kollegen nicht sagen kann. Hier hat der Sturm sämtliche Zelte zerfetzt. Die fünf bringen weitere 600m Fixseil auf 6800m und steigen wieder ins zweite Hochlager ab.

14. Juli 2013

Das Wetter spielt weiterhin perfekt mit und so erreicht das ganze Team problemlos Lager 2. Klaus & Thomas sind bereits im dritten Hochlager.

15. Juli 2013

Klaus und Thomas brechen um etwa 01:30 mit Skiern zu einem Gipfelversuch auf. Der Rest des Teams folgt in Richtung Camp 3.

Gegen 17 Uhr erreichen die beiden Skifahrer wieder das dritte Hochlager. Der Gipfel war Ihnen zwar nicht vergönnt, dafür haben sie die restlichen Fixseile bis 7400m angebracht. Jetzt sind alle im gleichen Lager - leider bei mittlerweile recht schlechtem Wetter. Alle hoffen auf gute Nachrichten von Charly Gabel aus Innsbruck.

16. Juli 2013

Thomas ist heute morgen mit Fritz ins Camp 2 abgestiegen, alle anderen fühlen sich trotz des eher mäßigen Wetters hier auf 6980m wohl. Allerdings wird es für den Großteil der Gruppe knapp mit dem Gipfel: Charly Gabel hält einen Versuch am 18. Juli für möglich, am 19. Juli laufen jedoch bereits die Träger für den Rückmarsch ein. We'll see!!!

17. Juli 2013

Heute ist Schlechtwetter-Ruhetag im Lager 3. Gegen 23 Uhr soll es jedoch in Richtung Gipfel los gehen.

18. Juli 2013

Der große Tag! Eigentlich ist er ja schon am 17. Juli um 23 Uhr angebrochen, da fiel der Startschuss. Um 6:30 ist das Team auf 7550m angelang, um 11:30 Uhr wechselt es in einer Höhe von 7800m auf die chinesische Seite des Gasherbrum 2. Hier wird eine 300m lange, ausgesetzte Steilstufe noch mit Fixseil versichert - dann sollte der Weg frei sein!

Nach einer etwas längeren Wartezeit auf das restliche Fixseil geht es weiter. Acht von neun Teammitgliedern und der High Altitude Porter Ali stehen gegen 14 Uhr auf dem dreizehnthöchsten Gipfel der Erde!!!

Auf dem Weg zurück ins erste Hochlager konnte Klaus seinen Traum einer Skibefahrung verwirklichen.

21. Juli 2013

Gerade hat Jürgen aus dem Baislager angerufen. Mit der Textübertragung wird es in den nächsten Tagen wohl nichts mehr werden, da die Hauptgruppe mittlerweile abgereist ist und mit ihr das Satellitenmodem.

Helga & Jürgen genießen jetzt noch zwei Rasttage und wollen am 23. Juli wieder ins erste Hochlager aufsteigen, diesmal den Gasherbrum 1 -mit 8080m der elfthöchste Berg der Erde- als Ziel.

Als möglichen Gipfelzeitraum stehen der 27. oder 28. Juli zur Verfügung. Eine einmalige Chance, weil der Abreisetermin am 31. Juli festgelegt ist.

Daumen drücken!!!

27. Juli 2013

Helga & Jürgen haben sich vor heute Vormittag per Telefon gemeldet. Den Besteigungsversuch am Gasherbrum 1 haben sie zum einen wegen des schlechten Wetters, zum anderen wegen des schweren Unfalls der spanischen Kollegen abgebrochen.

Sie sind bereits auf dem Rückweg über den Baltoro-Gletscher in Richtung Skardu.

 

Das von Charly Gabel prognostizierte Wetterfenster hat sich um ein paar Tage verschoben, was für einen pünktlichen Rückmarsch zu knapp gewesen wäre. Auch sind die Eisbedingungen am Berg denkbar schlecht und gefährlich (komplett blank und hart ab 7500m), wie der Unfall der Spanier gezeigt hat. Zwei des fünf Mann starken Gipfelteams haben die Tour überlebt, die anderen drei kamen nicht mehr zurück und konnten auch bisher nicht geborgen werden.


Ab nach Hause...

29. Juli 2013

Kleiner Nachtrag: Heute erreichte ein Team aus Neuseeland den Gipfel des Gasherbrum 1. Die Entscheidung frühzeitig abzubrechen war perfekt. Heute erst am Gipfel zu stehen wäre zu spät gewesen um den Heimflug noch zu erreichen.

02. August 2013

Etwas füher als geplant überraschte mich Jürgen heute mit einem Besuch im Laden! Die Rückreise war anstrengend, hat aber gut geklappt. Ich durfte heute schon mal einen kleinen Blick auf die Bilder werfen: das wird bestimmt ein sehenswerter Vortrag! Eine kleine Auswahl wird hier demnächst auch zu sehen sein.